Mitten
im Leben
Wiederholung des durcheinander geratenen Post, den ich darauf gelöscht habe
Leben
im Sturm
Wolkentürme
bringen
Stürme
über
weites Land
Bäume
rauschen
Blätter
bauschen
fallen
in den Sand
Und
mein Schritt wird fester
forscher
schreit ich aus
tobende
Elemente
halten
mich nicht im Haus
Windsbraut
meine Schwester
trag
mich in die Höh´n
möcht
die Urgewalten
noch
viel näher seh´n
Möchte
mich recht geben
in
des Sturmes Macht
denn
mir scheint, mein Leben
ist
aus Sturm gemacht
Und
so sing ich lauter
schreie
in den Wind
hoff´,
das meine Ängste
klein
und nichtig sind.
Powerlady
Man
sagt
ich
sei stark
fast
schon autark
wie
könn´n sie das sagen
ohne
zu fragen
nach
dem
was
ich immer verbarg
Seele
weint
ist
so wund
und
man meint
weil mein Mund
lächelt
ich
sei stark
Wanderin
Wanderin
zwschen den Welten
wo
wirst du enden, wo wirst du sein,
tausendmal
geflohen auf der Flucht allein.
Tränen
auf der Seele treiben Treue aus,
zaubern
Phantasien in ein leeres Haus.
Malen
helle Welten, wo bunte Blumen blühn,
wo
Frieden heiter waltet, dorthin möcht ich ziehn.
Möcht
schwimmen ans andere Ufer,
hinüber
treibt´s mich mit Macht.
Steh
immer nur draus vor der Türe,
wenn´s
drinnen fröhlich lacht.
Und
so flieh ich weiter, Sehnsucht treibt mein Herz.
Verzicht,
mein Begleiter. Heimatlos weint Schmerz.
Doch
mit wehen Schwingen werd´ am Ende ich sein.
Muss
mein zu Hause bald finden,
Seele
muss endlich heim.
Nachtrag zu Fontanes
Apfelbaum
Der
alte Baum hat´s nicht gewagt, noch einmal aufzublühen.
Der
Frühling kommt, der Baum, er zagt,
und
Schmetterling muss fliehen.
Er
träumte sich ins Blütenmeer, hat sich den Baum erkoren.
Der
Wind weht kalt. Der Baum bleibt stumm.
Schmetterling
ist erfroren.
Doch
Schmetterlings gibt’s jedes Jahr; die spreiten ihre Flügel
der
bunten Illusionen aus
Und
taumeln über Hügel.
Nur
manchmal über Flügels Saum, leis´ die Erinnrung weht,
an
einen alten Apfelbaum.
Sehnsucht,
die nie vergeht.
Nach
Jahr und Tag
Möchte
lachen, möchte weinen,
weiß doch
selbst nicht wie mir ist,
weil
du mir in meinen Träumen
wieder
neu gegeben bist.
Niemals
hab ich dich gelassen.
Hab
gehofft und hab gebangt.
Hab
die Scherben meines Glückes
mit
Erinnerung umrankt.
Will
nicht eifern. Will nicht fordern.
Will
nicht hören, du seist mein.
Will
nur so in deinem Traume
wieder
einmal bei dir sein.
(c) Heide Marie Kalitta





Liebe Heidemarie,
AntwortenLöschenDein Gedicht "Powerfrau" hat es mir angetan. Ich denke diese Powerfrau ist tatsächlich stark. Zum Verbergen des eigenen Kummers und der eigenen Sorgen gehört Kraft. Das Lächeln, wenn man lieber weinen möchte, erfordert meines Erachtens eine gehörige Portion Kraft.
LG
Astrid