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Sonntag, 25. Juni 2017

Zwischenbericht


Ganz allein in Griechenland

Heute Thassos

Liebe Freunde und Leser!

Lang ist es her, dass ich hier war , zuletzt mit den Morgengedanken.
 
Nun möchte ich mich doch wieder einmal melden. Leider warte ich immer noch auf den Bericht aus Athen. Es muss wohl schon etwas sehr besonderes sein, was da in mir steckt, aber ich bin guter Hoffnung. Etwas schwach, aber zuversichtlich. Und gestern wollte ich es wissen, habe mich stark gemacht und bin nach Thassos aufgebrochen.

Also erst mal mit Taxe runter zu Ktel, Busbahnhof. Überlandbus nach Kavala. Herrliche Fahrt, die ich immer wieder genieße und vollklimatisiert. Kavala ist eine wunderschöne Stadt. Mich fasziniert schon immer bereits der Anblick von oben über die Stadt und das Meer, der sich einem plötzlich auftut. Und dann die Serpentinen hinunter, inmitten der z.T. in den Fels hinein gehauenen Häuser. Und diese Treppen und Gärtchen dazwischen! Nun ja, wohnen möchte ich da nicht.
Dann Busbahnhof umsteigen, guter Anschluß, nach Keramoti. Dort wartete schon die Fähre. Verkehrt alle 15 Minuten!!

Wunderschöne Überfahrt. Bewundere immer wieder den eleganten Flug der Möven und genoss den Fahrtwind im Gesicht bei immerhin 36°.

In Limenas angekommen, blieb dann allerdings nicht mehr viel Zeit, den Ort zu erkunden. Und so beschloss ich, es für diesmal bei einem guten Essen bewenden zu lassen , das nächste Mal aber früher auf zu brechen. Immerhin betragen die Fahrzeiten nach Kavala und Keramoti jeweils eine ganze Stunde.

Hab dann auch genau das gefunden, wonach ich suchte, und bei einer herrlichen gemischten Fischplatte, gegrillten Auberginen... mit der besonderen Knoblauchsoße (wie unser Kartoffelbrei nur dünner und mit viel, viel Knoblauch drinne)... ließ ich es mir bei einer Flasche ( natürlich!) Retsina so richtig gut gehen.

Im Hafen wartete schon die nächste Fähre.

Zurück in Keramoti erlebte ich dann allerdings eine Zitterpartie, da ich mir nicht gemerkt hatte, wo der Bus hielt. Ich fragte einen Ordner und wurde zu einem "stasi" (Stopp) geschickt. Allerdings konnte ich mir nicht erklären, dass ich der einzige Fahrgast von allen Fährgästen nach Kavala sein  sollte. Zwar wurde ich von einem Einheimischen lieb vertröstet und unterhalten, als aber dann tatsächlich der Bus auftauchte und der Busfahrer meine Frage nach Kavala bejahte, war ich doch am Aufatmen.

Der Anschluß in Kavala ließ nur eine halbe Stunde auf sich warten und Punkt 19:30 war ich wieder am Ktel in Drama und husch mit Taxe wieder auf meinen Berg.

Es war ein sehr schöner, wenn auch für mich etwas anstrengender Tag und ich werde ihn mit etwas mehr Zeitvorgabe ganz gewiss wiederholen.

Zu überlegen ist auch, ob ich es nicht das nächste Mal mit der Zollfähre direkt von Kavala aus versuche. Das ist zwar nicht mehr die aktuelle Verbindung, und sie dauert wesentlich länger,  nämlich 1 1/4 Stunden. Aber man spart sich den Weg über Keramoti. Und wer gerne auf dem Wasser ist......


Mit der Fähre nach Thassos


Im Fahrtwind

Thassos voraus


Überall Oh! Leander!

 

Lecker Fresschen

Schöne Stimmung



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Supermoderne Fähre in Stromlinienform
 

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