Hey du, ein liebes Hallo! Freue mich, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Hübsch wäre, wenn dir meine Einstellungen gefielen, wunderschön, wenn sie ein Lächeln, Schmunzeln, oder gar eine kleine Freude und paar gute Gedanken hinterließen.
Selber würde ich mich über jeden Kommentar freuen . Und nun viel Spaß beim Lesen

Samstag, 11. Februar 2017

Morgengedanken- Nachdenklich....


Morgengedanken

Nachdenklich







Draußen zieht ein wunderschöner klarer Morgen herauf. Der Tag verspricht gut zu werden.Mein Katerchen hat mich früh geweckt,da war die Welt noch grau in grau mit einem leicht rötlichem Schimmer im Osten. Ich stellte mich an die hintere Tür und wartete auf die Sonne, die jeden Augenblick über Philippi aufgehen müsste. Und da war sie. Strahlend schön.

Zugleich erschien am Himmel der Kondensstreifen eines Fliegers, der in Kavala gestartet sein musste.Das war etwas ganz Neues.

In meiner Heimat wohnte ich wohl unter einem Kreuzungspunkt sämtlicher deutscher und anderer Luftfahrtwege und der Himmel war ständig von einem Muster weißer Streifen überzogen. Hier waren es lediglich Überleitungsdrähte, die den Blick in das Firmament teilten. Von keinem meiner sechs Balkons habe ich bisher die Spuren eines Flugzeuges ausmachen können.

Doch, da fällt mir ein,vor drei Tagen, ein ohrenbetäubendes Geräusch und von Osten her raste ein Düsenjäger direkt über mir hinweg.

Bis hierher war es ein friedlicher schöner Morgen. Aber nun kamen sie, die Gedanken und holten mich in diese doch eigentlich so wunderschöne Welt, wie sie da draußen wirklich ist.

Ich muss dazu sagen, seit dem Tod meines Mannes weigere ich mich, Nachrichten zu hören, habe Radio und Fernseher aus meiner Nähe verbannt und lebe seither sehr viel ruhiger. Ich hatte festgestellt, dass das Elend der Welt da draußen mir körperlich weh tat, denn ich konnte ja nichts dagegen tun. Ich musste es mir aber x mal pro Tag immer und immer wieder im Stundentakt anhören, wenn mein Göttergatte das Radio oder den Fernseher eingeschaltet hatte. Ich kam mir dann vor, wie wenn wir auf der Autobahn oder sonst wo an einem Unfall vorbei fuhren und der Magen sich mir umdrehte. Nein, wenn ich nicht helfen konnte, als sensationslüsterner Voyeurist eignete ich mich wirklich nicht. Also verbannte ich diese Medien. Ich lebe seither, wie gesagt, ruhiger. Aber dennoch nicht hinter dem Mond. Die Presse und die Medien sind überall vakant und auch von Freunden und Menschen auf der Straße bekomme ich das Wichtigste zugetragen.

Ja, und so erfuhr ich in Bezug auf diesen Düsenjäger, dass die Lage hier sehr heikel sei, Da Griechenland - und auch das griechische Volk steht diesmal hinter der Regierung - nicht gewillt ist, diese acht türkischen Oberen in den sicheren Tod auszuliefern, drohen die Türken mit Repressalien , wie sie das ständig tun. Ich habe gehört, sie fliegen bis Rhodos herein und und in griechischen Hoheitsgewässern kreuzt eine türkische Kriegsflotte. Nix schöne heile Welt. Und die Welt schaut weg.

Auch sonst quietscht und eiert unser blauer Planet gewaltig, wie es in einem alten Jugendlied heißt.
Nirgends mehr scheint auch nur irgend etwas noch zu stimmen und gut zu sein. Überall klagen Menschen, und Politik ist weltweit einziges Chaos und alle Länder weltweit untereinander darinnen verstrickt.

So sitze ich nun an diesem hellen Morgen und mache mir meine Gedanken.Ich blicke in den blauen heiteren Himmel hinauf und unwillkürlich erhebt sich mir die Frage:
"He, du da oben warum tust du nichts? Warum lässt du zu, dass wir deine Schöpfung so ruinieren.?Hast du immer noch jenes Vertrauen in uns, dass wir deinem Bilde ähnlich sind?? Erwartest du wirklich, dass wir das Gute tun,weil wir zwischen Gut und Böse unterscheiden können und ein Gewissen haben? Und wenn wir es doch haben, warum tun wir nicht das Gute. Auch Aristoteles hat es erkannt: Wenn auf Erden die Liebe herrschte, bräuchten wir keine Grenzen mehr. Davon sind wir so weit entfernt, wie eben von deinem Paradies "

Ich kann es nicht sagen, ob ich gläubig bin. Ich würde es bejahen, wenn da nicht immer wieder große Zweifel wären. Schon die Schöpfungsgeschichte hat es in sich und unsere kleine Familie geriet ins Nachdenken, als unsere beiden Töchter, damals in jungen Jahren  in freie Gemeinden wechselten und trotz z. T. angefangenem Biologiestudiums die Evolutionstheorie ad acta legten. Mein Mann, Realist, der er war, geriet außer sich und es gab heiße Debatten.

Gut, ich hatte meine Religion mit der Muttermilch eingesogen und wurde christlich erzogen. Die wichtigsten Bibelstellen kenne ich auswendig. Und eine half mir in diesem Zwiespalt: vor Ihm sind Tausend Jahre als ein Tag...Es konnten aber eben so gut auch mehrere Tausend sein, und dann käme das Pi mal Daumen doch hin. Und alles hatte Zeit, sich nach seinem Plan  und seiner Zeitrechnung zu entwickeln.

Aber zurück nun zu dieser gar nicht mehr so heilen Welt. Alles deutet auf eine Endzeit hin, in der wir uns inzwischen zu bewegen scheinen. Und da fällt mir das Römische Reiterstandbild ein, nach der Deutung Daniels in der Bibel. Zitat:

Im zweiten Kapitel des Buches Daniel wird berichtet: Nebukadnezar habe eines nachts im Traum das Standbild eines Menschen gesehen, das aus Gold, Silber, Kupfer, Eisen und Ton zusammengesetzt war.

Ein Stein, der sich ohne Zutun von Menschenhand vom Berge loslöste, traf die Bildsäule an ihren eisernen und tönernen Füßen und zertrümmerte sie. Da wurden auf einen Schlag das Eisen und der Ton, das Kupfer, das Silber und das Gold zertrümmert und zerstoben wie die Spreu im Sommer auf den Tennen, und der Wind verwehte sie, so dass keine Spur mehr von ihnen zu finden war. Der Stein aber, der die gewaltige Bildsäule zerschmettert hat, wurde zu einem großen Berg, der die ganze Erde erfüllte.

Nach der Deutung Daniels veranschaulicht diese «gewaltige Bildsäule eines Menschen» die Weltgeschichte von Babylon bis zum Hereinbrechen des Gottesreiches; wobei Babylon durch «das goldene Haupt» dargestellt wird, und «das Reich Gottes» durch den Stein, der die Bildsäule zerschlug und zu einem großen Berg wurde. Zitat Ende.

Gold , Silber Kupfer und Ton und Eisen stellen die vier christlichen Zeitalter da, Babylon, das Doppelreich Meder - Perser, Griechenland, Römisches Imperium, die vergangen sind.

Und nun befinden wir uns bei den Zehen: Völkerbund und Vereinte Nationen, hier auf 10 beschränkt, welche niemals geeint sein werden. Eisen und Ton lassen sich nicht verbinden. In dieser Zeit leben WIR. Die Auslegung Daniels hat sich lt. Geschichte bis heute erfüllt.

Ich weiß nicht, wann dieser Stein fallen wird, heute, morgen, in hundert Jahren? und ich weiß auch nicht, was dann sein wird. Ich weiß nur, dass es wichtig sein wird, wenn, wo ich dann stehe. Und prompt erhebt sich die nächste Frage: "ja, sage mal, Herr,wenn du dieses wahr machst,  hätte dein Sohn nicht umsonst für uns gebüßt. Oder gilt dein Versprechen auch dann??"

Ihr Lieben, wir wissen es nicht, heißt, ICH weiß es nicht. Aber auch da habe ich etwas in der Bibel gefunden und mag sein , ich hätte es schon einmal in meinen Morgengedanken zitiert, dann will ich es wiederholen, denn es ist mir wichtig. Da steht geschrieben:

Ist doch der Glaube die feste Zuversicht auf das, was wir erhoffen
und ein Nichtzweifeln, an dem , was wir nicht sehen

Und dann glaube ich doch. Und dann darf ich leben, lieben, Gutes tun,  mich korrigieren und versuchen , in mein  Umfeld etwas Liebe und Güte zu bringen. Und ich darf zuversichtlich sein in dieser heutigen Welt. Ein gutes Gefühl!

Und dieses möchte ich euch auch wünschen. Geht in ein schönes Wochenende und macht etwas schönes daraus.

Eure Heide Marie

Kommentare:

  1. Liebe Heidi, solche Gedanken beschleichen mich auch schon einige Zeit. Klar die Medien bauschen jede Kleinigkeit auf bzw. stürzen sich auf alles, was nur Aufsehen erregt.Meine zweite Heimat in Norwegen wird für mich immer mehr mein Ruhepol. Dort können wir ausblenden, was uns hier bedroht. Es gibt dort auch Probleme, aber nicht so bedrohliche. Ich freue mich auf jeden Fall bald wieder in Norge zu sein.

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  2. Liebe Heidi,
    ich glaube, diese Endzeit-Gedanken haben momentan sehr viele Menschen. Auch ich. Nur glaube ich nicht daran, dass sich noch alles zum Guten wendet. Dafür schaut es in der Welt allzu chaotisch aus!
    Aber natürlich kann jeder von uns - in seinem kleinen Bereich - die Welt ein kleines bisschen schöner und friedlicher machen. Man muss es nur wollen!
    Liebe Grüße
    Christine

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  3. Evalein!
    Ja, die Medien! Ich weiß nicht ob die Welt heute schlechter ist als früher. Und wenn ich an die ausgefeilten Grausamkeiten des Mittelalters,des 30jährigen krieges, Hexenverbrennung etc. denke, abgesehen , dass wir seit 70 Jahren keinen Krieg mehr hatten, dann geht uns doch allen sehr gut. Siehste und deswegen habe ich Radio und Fernseher verbannt.Es geht mir seither wirklich besser und ich lebe dennoch nicht hinterm Mond. nur friedlicher.
    Das ist schön, dass du in Norwegen ein Refugium gefunden hast, wohinein die entfernten Übel nicht so mächtig dringen. Und nun ist es ja auch schon wieder bald soweit zum Aufbruch. Dazu wünsch ich dir gute Reise und gutes Ankommen. liebe Grüße Heidi

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  4. Liebe Christine,
    Ja, es ist so, wir bewegen uns in einer Endzeit. Ob es gut wird? Vor dem Sturz des Felsen sicherlich nicht mehr. ABER, was ich nicht erwähnte, bzw. was nur kurz im Zitat erwähnt ist und worauf mich eine Liebe Freundin hinwies: der Stein bedeutet Gottes Reich, das kommen wird. Er wird Altes auslöschen. Es wird aber für die, die seinem Wort folgen und an ihn glauben ein neues Leben hier auf Erden geben. So steht es geschrieben.
    Ich habe es dort nicht vertieft, weil ich mich nicht fähig halte , hier Bibelarbeit zu machen, aber jene , die sich angesprochen fühlen, wissen, was gemeint ist. Ich wünsche dir von ganzem Herzen ebenfalls diese Hoffnung.
    Sei ganz lieb gegrüßt Heidi

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