Hey du, ein liebes Hallo! Freue mich, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Hübsch wäre, wenn dir meine Einstellungen gefielen, wunderschön, wenn sie ein Lächeln, Schmunzeln, oder gar eine kleine Freude und paar gute Gedanken hinterließen.
Selber würde ich mich über jeden Kommentar freuen . Und nun viel Spaß beim Lesen

Donnerstag, 2. Februar 2017

Morgengedanken, die Vögel



Morgengedanken


Die Vögel sind da.


















Wunderschönen Guten Morgen, ihr Lieben.

Heute habe ich mich während des Frühstücks ein wenig schlau gemacht. Ja ja ,ich weiß, und es ist auch nicht meine Art, das Frühstück nicht ausschließlich zu genießen, abere die Fragen brannten mir auf der Seele. Zu neugierig war ich. Folgendes war passiert.

Als wir gestern auf dem Weg ins General Hospital (Nosokkomío) waren, kreiste plötzlich ein Riesenvogelschwarm über uns und Charikleia freute sich und meinte, nun kämen die Tage der Alkyoniden wohl doch noch.Ich hatte zwar schon immer beobachtet, wenn die Vögel sich zum Flug in den Süden sammelten. Und ich hatte den ersten Vogel auch freudig als Frühlingsbote begrüßt. Aber ich habe es nie erlebt, dass sie im großen Schwarm auf einmal zurück kommen und einfach wieder da sind.

Staunend und andächtig sagte ich in diesen Schwarm hinein: Die Vögel sind wieder da. Das war Freude und Hoffnung pur. Dies Land leidet sehr unter diesem Winter.

Den ganzen Tag kreisten sie hier oben, wogten hier hin und dort hin, ließen sich auf den kahlen Bäumen nieder und erhoben sich wieder, wie eine Wolke. Es war schön, ihnen zu zu sehen und wie ein befreiendes Frühlingsfanal klang es immer wieder in mir: d i e   V ö g e l   s i n d   d a …
.
Dann fiel mir ein , was Charikleia, sagte, ich hatte es schon öfter von ihr gehört: die Tage der Alkyoniden. Das sind Tage zwischen Weihnachten und Februar. Keiner weiß, wann sie kommen, aber jeder wartet auf sie. Es ist eine Reihe warmer sommerlicher Tage mitten im gräuslichen Winter, quasi das Gegenstück zu unseren Eisheiligen.

Charikleia, die mir inzwischen eine ganz liebe Freundin geworden ist, erwähnte auch, was es in der Mythologie damit zu tun habe. Und eben das wollte ich nun doch genau wissen.
Also, Alkyonides ist einer der Giganten. Er hatte siebenTöchter .Alkippe,Anthe,Asteria,Chthonia,Drimo,Methone,Pallene and Phthonia, bzw. Phosthonia.
Wieso das nun hier acht sind , weiß ich auch nicht.
Als er von Herakles getötet wurde, haben sich diese Töchter ins Meer geworfen. Aber Amphitrite verwandelte sie zu Eisvögeln. Und damit sie nicht erfrieren sollten, schenkte sie ihnen diese warmen Tage.

Ich finde das schön, so mitten im kalten Winter. Das ist doch Hoffnung hoch zwei. 1 x die warmen Tage und 1 x die Vögel sind da. Und lächeln muss ich, weil ich schrieb, mitten im kalten Winter. Wenn wir nun jene Hoffnung aus diesem bekannten Weihnachtslied noch mit einfließen lassen, dann ist alles in einem Freude und Hoffnung hoch drei und wir könnten somit uns warme Gefühle oder schon eine kleine Anleihe beim Frühling machen, ihn uns einfach jetzt schon ein wenig in die Seelen holen, ihm entgegenfiebern, uns freuen auf diese schöne Zeit. Leute, die Vögel sind da! Es kann so lange nicht mehr dauern....

Ich freu mich. Nicht nur an den Vögeln. Ich freu mich an diesem Leben, das uns immer wieder neu begegnet ,neu überrascht, neue Erkenntnisse und Bilder vermittelt ….
Und immer wieder neue Freude.
Diese, wie und wo auch immer, diese wünsche ich euch von ganzem Herzen,


Eure Heide Marie

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