Hey du, ein liebes Hallo! Freue mich, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Hübsch wäre, wenn dir meine Einstellungen gefielen, wunderschön, wenn sie ein Lächeln, Schmunzeln, oder gar eine kleine Freude und paar gute Gedanken hinterließen.
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Freitag, 2. Dezember 2016

Puppenhausansichten

Heute mal kein Märchen, aber vielleicht freut sich der Eine, oder die Andere auch hierüber. Ich werde über die nächsten Tagen jeweils ein paar Bilder hier einsetzen.

 

Oh , du fröhliche, oh, du selige...









Die Vorweihnachtszeit hat begonnen und wie jedes Jahr habe ich mein Puppenhaus aus dem Keller geholt.   Es hat den Umzug nach hier heil überstanden und so habe ich doch ein klein wenig Deutsche Weihnacht mit all ihrer Wärme und Behaglichkeit. Wenn auch nur en miniature.

In der Küche flackert ein ordentliches Feuerchen im Herd ( nur im Dunklen durch die Ofentürritzen   zu sehen, denn solch alter Herd schließt eben nicht mehr so dicht). Mamsellche und Magd stärken sich für ihr Tagwerk, während die Hausfrau sich mit Kopfschmerzen nochmal hingelegt hat.
Der Hausherr kümmert sich solange liebevoll um sein Söhnchen,  und  im Kamin verbreitet ein tüchtiges Feuerchen wohlige Wärme.
Omi strickt, Kätzchen spielt mit der Wolle und oben unterm Dach repariert der Opa den Wasserhahn.
 Die Tochter des Hauses hat sich in ihr Reich zurückgezogen. Und im Kinderzimmer schläft das Neugeborene, alldieweil das ältere Geschwisterchen bei Mama auf dem Eisbärenfell eingeschlafen ist.
Zugegebener Maßen folgte der Kindersegen etwas fix hinter einander. Aber das ist nicht den Eheleuten anzulasten. Das war der Klapperstorch. Der war sowas von begeistert bei der Herstellung der kleinen Babies, ihren Händchen, Füßchen und den Speckwurgelen, dass er gar nicht mehr damit aufhören wollte. Am Liebsten hätte er noch etliche Häuser mit ihnen ausgestattet und auch mit Erwachsenen, voll beweglich und agil. So viel Spaß machte ihm deren Herstellung.
Alle Dinge, bis hin zu den  Kleiderknöpfchen  sind selbst gefertigt, bis auf Metall-, Glas- und Porcellangegenstände, den Fuchsschwanz, das Karussell und den kleinen Puppenwagen. Arbeitszeit zwei Jahre und dauert fort.
Das Frühstücksei und die Röschen in den Vasen sind übrigens echt.
So, nun hoffe ich, dass ich einigen hiermit eine kleine Freude in dieser heimeligen Vorweihnachtszeit
bereiten kann. Hier ist sie weder heimelig noch überhaupt sehr ausgeprägt und wenn, doch sehr künstlich und eher etwas kitschig forciert, gibt ja auch rundrum keine Tannen.Lächel, keinen Schnee, keinen Punsch, kein Stille Nacht, heilige Nacht, aber ab und zu ein laut quäkendes Jingle Bells, was einen dann ja bereits auch schon irgendwie freut.

Notiz: Hier feiert man das Osterfest ganz groß, es ist das Hauptfest der Orthodoxen Kirche.



Das Kinderzimmer. die Söckchen sind knapp 1 cm, mit echter Ferse gestrickt, der Teddy 2 cm, voll beweglich

Der Hampelmann funktioniert ebenfalls
Wickelkommode mit Kosmetik-und Windelkorb






Kommentare:

  1. Das ist ja ein extra schönes Puppenhaus. Die viele Arbeit die drin steckt kann man nur bewundern.
    Trotz anderem Lebensstil in Griechenland eine recht schöne Adventszeit und LG Christa

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  2. Danke Christa,hat aber auch Spaß gemacht und wie bei einem richtigen Haus geht die Arbeit immer weiter.
    Ja, es ist mit deutscher Weihnacht nicht zu vergleichen. Aber genau dafür hab ich ja das Haus
    Auch dir eine gesegnete Zeit
    LG Heide Marie

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