Hey du, ein liebes Hallo! Freue mich, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Hübsch wäre, wenn dir meine Einstellungen gefielen, wunderschön, wenn sie ein Lächeln, Schmunzeln, oder gar eine kleine Freude und paar gute Gedanken hinterließen.
Selber würde ich mich über jeden Kommentar freuen . Und nun viel Spaß beim Lesen

Dienstag, 27. Dezember 2016

Morgengedanken



Morgengedanken




Zwei große Glastüren begrenzen diesen Raum,der sich von Ost nach West über die ganze Breite des Hauses hinzieht. Meinen Frühstücksplatz habe ich mir so gewähltt, dass der Blick über den Balkon in freies Gelände geht und sich in den Weiten des westlichen Himmes verliert, während er in meinem Rücken über eine typisch südliche Häuserszene schweift, um weit am Horizont nach der aufgehenden Sonne zu forschen..

Es ist mir schon zur lieben Gewohnheit geworden, während dem Frühstück den Himmel zu betrachten, zu warten und zu sehen, wie der Hochnebel, meist Staub aus der Sahara, aufsteigt, zu Wolken und Wölkchen aufreißt und sich langsam rötlich färbt. Wenn er dann seine schönste Farbe erreicht hat, ist es soweit. Ich drehe mich um...und da ist sie. In all ihrer Pracht und strahlenden Größe steigt die Morgensonne aus ihrem rotgoldenen Gestade. Der rötliche Schein vergeht, der Himmel wird blau und scheint voller Verheißungen für diesen neuen Tag. Der Raum ist sonnengeflutet und mein Rücken warm beschienen.

Ist es verwunderlich, dass bei diesem allmorgentlichen wunderschönen Spektakel die Gedanken zu wandern beginnen? Sie gehen hier hin und dort hin und manches Mal möchte ich sie festhalten, denn sie scheinen mir wert, sie nicht mehr zu vergessen.

So werde ich nun hier immer wieder einmal unter dem Titel „Morgengedanken“ einige festhalten. Vielleicht kann der Eine, oder die Andere etwas damit anfangen, oder sich selberdarinnen wiederfinden. Das wäre nett.


******

Heute hat mich Purzel, mein kleiner Kater, schon sehr früh aus dem Bett geworfen und ich warte heute vergebens auf ein glorioses Schauspiel. DerHimmel vor mir ist zwar blau, aber teilweise bewölkt und hinter mir im Osten grau. Trotzdem ist die Szenerie vor mir heiter und die Gedanken am Wandern. Ich denke an all meine Lieben. An all meine Freunde und Bekannten, die ich in der Heimat zurück ließ. Es waren alles so wundervolle Menschen, und in meinem Elfenbeinturm herrschte eine Athmosphäre von Liebe und Wärme. Sicher, jeder, jede, hatte auch seine Sorgen und ihre Nöte, aber dennoch waren es Menschen, die durch ihre Anwesenheit Licht verbreiteten und den Tag gleich heller machten, die quasi funkelten.

Und da fällt mir eine kleine Geschichte ein.

Die Kinder waren noch klein. Wir hatten Spiele mit ihnen gemacht und Fragen nach dem oder jenem beantwortet, erzählt und erklärt.

Ich weiß es heute nicht mehr, wie es kam, und wie es anfing, aber ich hatte zwei weiße Kieselsteine, wie sie um das Haus herum aufgeschüttet waren, in der Hand und schlug sie immer wieder zusammen, ließ die Beiden daran schnuppern und ließ beim Zusammenschlagen Funken entstehen. Das war ein schönes Spiel, das gefiel ihnen.
Dann wollte Yasmin neue Steine holen und verließ das Haus. Draußen traf sie den Nachbarn. Der fragte, was sie sie so treibe und sie erklärte ihm:
„Mama funkelt.“

„Ä-hm??“
„ Ja, Mama bringt Steine zum Funkeln. Und ich hole ihr nun neue.“ Sprachs und tat´s.

Als ich den Nachbarn das nächste Mal traf, feixte er:

„So so, die Frau, die Steine zum Funkeln bringt!!!! Sogar Steine. Tja ja, das passt!“

Und lachend drehte er sich um und ging weiter. Im Weitergehen hörte ich ihn murmeln:

„Mehr müsste es davon geben...!“

Zuerst dachte ich an die Steine. Doch dann begriff ich, was und wen er meinte und eine wunderbare Freude überkam mich. Er empfand die Worte meiner Tochter über ihre Mutter als ein Gleichnis. Das war keine schlechte Option, dieses „sogar Steine“ Ja, so wollte ich sein, es musste sich ja nicht immer um Steine handeln, die ich zum Funkeln oder Strahlen bringen könnte. Und hatte nicht schon Kierkegaard gesagt, unsere Welt bräuchte mehr Öfen, Kühlschränke gäbe es genug. Ich denke, er meinte in übertragenem Sinne das Gleiche und ich wollte mir das hinter die Ohren schreiben.

******

So erhoffe ich euch und mir, uns allen, immer Menschen an die Seite, die uns zum Strahlen bringen und Licht und Wärme in unsere Tage tragen.

Wie sieht das aber nun mit uns selber aus? Könnten unsere Herzen nicht wie diese weißen Kiesel aneinanderklingen und dabei lichte Funken sprühen? Tragen wir nicht alle irgendwo, tief im Innern verborgen, einen kleinen Heiligenschein mit uns herum? Lasst ihn uns polieren!

In diesem Sinne wünsche ich euch ein gesegnetes, lichtreiches neues Jahr.

Eure Heide Mari
























Montag, 26. Dezember 2016

Entschuldigung, die Übersetzung...

Ich möchte mich entschuldigen. Es war gedankenlos, nicht gleich zu übersetzen. Aber der Text war so fertig in mir und musste raus



Auf Anfragen hier also die Übersetzung meines Posts



An manchen Tagen

Sie lautet

Wo immer du bist, und wie immer du bist
ich weiß es nicht-
Es scheint, du bist rund herum in der Luft.
Keiner hat dich je gesehen.
Niemals hat dich irgend jemand in der Realität gefunden-
Aber seit allen Zeiten und über die ganze Welt
singen Menschen: Halleluja, und Preiset den Herrn.

Sie glauben


An manchen Tagen glaube ich auch, immer wenn hübsche Dinge passieren


Aber manchmal wache ich morgens auf und du bist so weit weg.
Es scheint, du bist überall rund herum in der Luft, aber nicht bei mir,
wo immer du bist und wie immer du bist,
ich weiß es nicht.
Ich würde es auch gerne singen,
aber ich flüster und weine: Halleluja, und Preiset den Herrn

und fühle mich so klein.


In solchen Momenten ist es sehr schwer zu glauben.


Aber genau in diesen Momenten, wie du vor langer Zeit versprochen hast,
würde ich in deinen Armen sein und würdest du mich lieb haben.
Dieses ist meine Hoffnung, all meine Hoffnung und mein Weg.
Dieses weiß ich.
So will ich also ( auch) singen: Halleluja, und Preiset den Herrn
.
Ich glaube...


(C) H.M.Kalitta


Vielleicht sagt und geht es manch Anderer/Anderem ebenso. Es ist für mich eine immer wiederkehrende Auseinandersetzung.
Dazu fand ich eine wunderbare Stelle in der Bibel, Hebr. 11,1



Anmerkung: ich bin weder Theologin, noch besonders bibelfest, aber hätte ich IHN nicht auf meine Art und Weise in meinem Leben gehabt, wäre ich nicht bis hier her gekommen.

Samstag, 24. Dezember 2016

Puppenhaus Teil 4

.....und hiermit wünsche ich euch allen ein 



Fröhliches Weihnachtsfest 

und einen guten Start in 2017. 





Erst nochmal richtig gut frühstücken, mit echtem Ei!

Der Herd ist schon eingeheizt und der Karpfen in der Pfanne





Inzwischen ist es dunkel geworden, und drinnen urgemütlich




Kommt herein




Noch  steht der Adventkranz auf dem Tisch und auch der Baum ist schon da. Alles wartet  auf das Christkind, Omi strickt noch die letzten Maschen, Papa  hutscht das Kleine und bald erklingt das Glöckchen 

Endlich ist es soweit









Und mit diesem Bild möchte ich mich für 2016 verabschieden.

 Lasst eure Herzen in Liebe brennen , wie im Kamin das Feuer. 

Möget ihr immer die Gesundheit haben und die Zeit finden, in Muße zu tun, was euch freut. 

Möget ihr immer den Frieden und die Hoffnung der Weihnacht in euch tragen.




Möge es uns allen ein gesegnetes Jahr werden

Sonntag, 11. Dezember 2016

Puppenhaus Teil 3









Puppenhaus Teil 3


Zum 3. Advent grüße ich euch mit dem dritten Teil. Mal sehen, was im 2.Stock so los ist.

Da wäre das Badezimmer. bis auf Wanne,Waschbecken, Klo und W
asserkasten, also die Plastikteile,
ist alles Handarbeit. Klosettpapierrolle war eine Wäscheklammer.




Badezimmer, wer lässt denn da wieder den Deckel offen stehen?



Töchterchen bei der Katzenwäsche



Mutter hat sich mit Kopfschmerzen noch einmal hingelegt



Mutter scheint öfter unter Migräne zu leiden. Im Vordergrund Vaters Unterwäscheeinteiler 




Das Kleine ist derweil auf dem Eisbärenfell sanft eingeschlummert.  In natura hat es 2/3 der hier gezeigten Größe. Alle Puppen sind selbst gemacht aus Fimo   


Lassen wir es schlafen. Ich wünsche euch einen schönen 3. Advent und hoffe, die Bildchen gefallen euch, versetzen Einzelne vielleicht wieder für einen Augenblick in die Kinderzeit.






























Sonntag, 4. Dezember 2016

Puppenhaus Teil 2





Das Treppenhaus




  2. Stock





2. Stock, besseres Foto, Treppenaufgang


    unterm Dach,  Opa repariert Wasserleitung




hier das Neugeborene








Es schläft und ich verabschiede mich für heute




Freitag, 2. Dezember 2016

Puppenhausansichten

Heute mal kein Märchen, aber vielleicht freut sich der Eine, oder die Andere auch hierüber. Ich werde über die nächsten Tagen jeweils ein paar Bilder hier einsetzen.

 

Oh , du fröhliche, oh, du selige...









Die Vorweihnachtszeit hat begonnen und wie jedes Jahr habe ich mein Puppenhaus aus dem Keller geholt.   Es hat den Umzug nach hier heil überstanden und so habe ich doch ein klein wenig Deutsche Weihnacht mit all ihrer Wärme und Behaglichkeit. Wenn auch nur en miniature.

In der Küche flackert ein ordentliches Feuerchen im Herd ( nur im Dunklen durch die Ofentürritzen   zu sehen, denn solch alter Herd schließt eben nicht mehr so dicht). Mamsellche und Magd stärken sich für ihr Tagwerk, während die Hausfrau sich mit Kopfschmerzen nochmal hingelegt hat.
Der Hausherr kümmert sich solange liebevoll um sein Söhnchen,  und  im Kamin verbreitet ein tüchtiges Feuerchen wohlige Wärme.
Omi strickt, Kätzchen spielt mit der Wolle und oben unterm Dach repariert der Opa den Wasserhahn.
 Die Tochter des Hauses hat sich in ihr Reich zurückgezogen. Und im Kinderzimmer schläft das Neugeborene, alldieweil das ältere Geschwisterchen bei Mama auf dem Eisbärenfell eingeschlafen ist.
Zugegebener Maßen folgte der Kindersegen etwas fix hinter einander. Aber das ist nicht den Eheleuten anzulasten. Das war der Klapperstorch. Der war sowas von begeistert bei der Herstellung der kleinen Babies, ihren Händchen, Füßchen und den Speckwurgelen, dass er gar nicht mehr damit aufhören wollte. Am Liebsten hätte er noch etliche Häuser mit ihnen ausgestattet und auch mit Erwachsenen, voll beweglich und agil. So viel Spaß machte ihm deren Herstellung.
Alle Dinge, bis hin zu den  Kleiderknöpfchen  sind selbst gefertigt, bis auf Metall-, Glas- und Porcellangegenstände, den Fuchsschwanz, das Karussell und den kleinen Puppenwagen. Arbeitszeit zwei Jahre und dauert fort.
Das Frühstücksei und die Röschen in den Vasen sind übrigens echt.
So, nun hoffe ich, dass ich einigen hiermit eine kleine Freude in dieser heimeligen Vorweihnachtszeit
bereiten kann. Hier ist sie weder heimelig noch überhaupt sehr ausgeprägt und wenn, doch sehr künstlich und eher etwas kitschig forciert, gibt ja auch rundrum keine Tannen.Lächel, keinen Schnee, keinen Punsch, kein Stille Nacht, heilige Nacht, aber ab und zu ein laut quäkendes Jingle Bells, was einen dann ja bereits auch schon irgendwie freut.

Notiz: Hier feiert man das Osterfest ganz groß, es ist das Hauptfest der Orthodoxen Kirche.



Das Kinderzimmer. die Söckchen sind knapp 1 cm, mit echter Ferse gestrickt, der Teddy 2 cm, voll beweglich

Der Hampelmann funktioniert ebenfalls
Wickelkommode mit Kosmetik-und Windelkorb