Hey du, ein liebes Hallo! Freue mich, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Hübsch wäre, wenn dir meine Einstellungen gefielen, wunderschön, wenn sie ein Lächeln, Schmunzeln, oder gar eine kleine Freude und paar gute Gedanken hinterließen.
Selber würde ich mich über jeden Kommentar freuen . Und nun viel Spaß beim Lesen

Sonntag, 31. Juli 2016

Wiederholung: gebt Frau Merkel endlich eine Burka



Aus aktuellem Anlass, hier nochmal mein Beitrag: "Gebt Frau Merkel endlich......".
Damals stand allerdings das Flüchtlingsproblem Pate, der Tenor bleibt jedoch schlußendlich der Gleiche.


Gebt Frau Merkel endlich eine Burka!

Hallo Frau Merkel,

die neuesten ( Schreckens) Nachrichten über Idomeni veranlassen mich nun doch, endlich mal etwas los zu werden.
Sagen Sie, was tun sie dem deutschen Volk an? Schlafen Sie nachts noch?

Wissen Sie auch, was sie den wirklichen Flüchtlingen , die Schutz in unserem Land suchen, und tatsächlich nur eine mindere Prozentzahl, dessen, was da in unser Land drängt, ausmacht, antun?

Ihnen soll geholfen werden. Aber sie geraten ins Kreuzfeuer der Ablehnung, werden mit dem Abschaum dessen, was in unser Land drängt, dem Sie Tor und Tür weit öffnen, und dem, was der hier anrichtet, in einen Topf gesteckt. Ihr Leiden geht hier in übertragenem Sinne weiter, vielerorts werden sie gemieden, verunglimpft und beschimpft.

Das geht auf ihre Kappe Frau Merkel. Sie setzen mit ihrer a l l umfassenden "Flüchtlings"politik Schutzsuchende der Willkür böser Zungen aus, mal ganz abgesehen davon, WAS wir für diese Ärmsten tun könnten, wenn Sie unsere Gelder nicht an Nichtswürdige, dessen nicht Bedürftige, muslimische Unterwanderer verschleudern würden.

Und was könnten wir gleichzeitig unseren eigenen Bedürftigen mit diesen freien Geldern helfen

Was tun Sie eigentlich für eigenes Elend in unserem Land? Was tun Sie für u n s e r soziales Umfeld? Streichen, streichen, streichen. ..

Ich hätte da so eine wunderschöne Vision. Wie wäre es, wenn in unserem Land einträchtig allen Bedürftigen, unseren wie den Flüchtlingen, in friedlichem Miteinander die notwendige Hilfe würde?

Das, liebe Frau Merkel, was sich hier im Moment an unguten Strömungen, an Fremdenhaß und Mutwillen aufbaut, das ist von Ihnen hausgemacht. Ganz abgesehen davon, wie die Geburtenrate hier in den kommenden Jahren aussehen wird , lauter süße kleine Muselmänner drängen dann ans Licht der Welt. Und eines nicht so schönen Tages wird man Ihnen Denkmäler setzen und Ihr Lob von sämtlichen Minaretten der westlichen Welt als Stammmutter und Begründerin des Europäischen Islam verkünden. Toll, Frau Merkel!!!

Wenn es das ist, was Sie anstreben, machen Sie weiter so. Scheren Sie sich nicht um unsere eigene Kultur, um unsere Traditionen , um unsere Gesetze. Lassen sie dem Mob auf den Straßen freien Lauf, Vergewaltiger unbehelligt und die Medien unbeachtet, die lügen ja sowieso, und alles ist ja überhaupt nicht so schlimm, wie dargestellt. Ich bin beileibe fern von nationalen Überbewertungen oder Deutschtümelei, aber ich mache mir Sorgen um die Zukunft meiner Enkel und insbesondere meiner Enkelinnen.

Schlafen Sie wohl , Frau Merkel!
H.M.Ka


Samstag, 30. Juli 2016

August-Märchen, Gamander Ehrenpreis






Wie es kam, dass der Gamander Ehrenpreis seinen stolzen Namen verlor und nun etwas augenzwinkernd auch Männertreu genannt wird














Vor vielen Jahren lebte am Rand eines kleinen Dorfes ein Mädchen, namens Veronica. in der Nachbarschaft von Veronika´s Elternhaus wohnte ein Junge , Max. die beiden waren zusammen groß geworden und schon im Sandkasten stand fest, dass sie sich liebevoll zugetan waren.Veronika buk ihrem Mäxchen eifrig und mit roten Backen Sandkuchen, einen schöner als den anderen. Mäxchen baute für seine Veronika Schlösser und Burgen. Für ihn stand fest , eines Tages würde er seine kleine Freundin in solch ein Schloß entführen. Täglich sah man die Beiden schon damals Hand in Hand durch den Ort wandern, hinaus auf die sonnigen Wiesen und Weiden, wo die Blumen üppig wucherten. Dort ließen sie sich gerne inmitten all dieser Pracht nieder, schauten den Lerchen zu, wie sie sich laut jubilierend in luftige Höhen schraubten, oder beobachteten nur ein paar Schmetterlinge.

Nun gab es da eine kleine blaue Blume. Sie wuchs versteckt unter den höheren Geschwistern, klein und demütig, Aber von einer Farbe, die man unter den größeren Blumen sofort hervor blitzen sah. Der Gamander, damals noch schlichtweg Gamander. Der hatte aber auch ein Blau an sich! Und deswegen liebte ihn besonders Veronika, hatte doch Mäxchen ebensolche intensiv blaue Augen.

Dann war aus Mäxchen ein Max geworden und aus Veronica ein blühendes junges Mädchen. Bald, sehr bald würde der Tag kommen, an dem die Eltern die Beiden zusammen geben, sie endlich Mann und Frau sein würden.

Da gingen eines Tages Männer durch das Land, die versprachen den Burschen Geld, Gold und Wohlstand, wenn sie nur bereit wären, dem König ein Jahr zu dienen und für ihn in den Krieg zu ziehen.

Das klang verlockend. Was war schon ein Jahr, wenn man dann ausgesorgt hätte. Man wohnte zwar in einer wunderbaren Landschaft mit weiten Wiesen und Wäldern und wer fleißig sein Feld bestellte, der konnte davon auch leben. Aber reich konnte man davon nicht werden.

Auch Max glaubte , vor der Hochzeit so noch zu Ruhm und Ansehen zu kommen. Für sein Mädchen wollte er seine Ehre, sein Leben einsetzen, um danach herrlich und in Freuden mit ihr leben zu können. Was half da alles Bitten und Flehen von Veronika. Lachend küsste er ihr die Tränen von den Wangen, schalt sie ein Dummerchen, ein Jahr, was wäre schon ein Jahr!

Am letzten Tag führte er sie noch einmal zu ihrer Wiese. Die stand in voller Blüte und fast schien es, als wolle sie mit ihrer Blumenpracht Veronika noch einmal erfreuen, oder Max Lebewohl sagen. Aber da blitzte es Blau zwischen all den Blumenkindern hervor. Der Gamander. Veronika begann erneut zu schluchzen, bleib doch, bleib bei mir, geh nicht fort. Doch Max beugte sich und begann eifrig, ein Sträußchen aus blauen Blüten zu sammeln. Das wollte er ihr da lassen, als Unterpfand ihrer beider Liebe und um seiner Ehre Preis. Das gab er ihr mit inniger Umarmung, wendete sich und ging.

Ehrenpreis nannte hinfort Veronika die Blümchen, Gamander Ehrenpreis. Wie oft suchte sie Trost in dem Blau, und wie oft stellte sie sich vor, beim Blick in die Blütchen, im Blau seiner Augen zu ertrinken. Doch es waren nur ihre eigenen Tränen, die ihr den Atem nahmen und die Angst um den Geliebten.

Das Jahr ging hin und Veronika hatte längst den kleinen Stauß liebevoll getrocknet. In einer gläsernen Schatulle, immer sichtbar, bewahrte sie diese, ihre ganze Kostbarkeit auf. Längst war ein zweites Jahr angebrochen und immer noch wartete sie. Nein, sie mochte nicht glauben, dass er im fremden Land den Tod gefunden hätte, sie müsste es doch fühlen. Auch mochte keiner derer, die zurück kamen, ihr Auskunft geben. Sie schüttelten nur den Kopf.

Dann, das zweite Jahr ging fast zu Ende, ging die Botschaft durchs Dorf, er sei zurück gekehrt.

Seine Eltern waren inzwischen ans andere Ende des Ortes gezogen. Wieder war es Sommer und wieder blühte der Gamander Ehrenpreis. Da lief sie durch ihre Wiese, um eilig zur Begrüßung ein Sträußchen für ihn zu pflücken. Mit roten Wangen und vor Glück und Erwartung leuchtenden Augen kam sie endlich an sein Haus. Von Weitem hatte sie schon die Musik vernommen und die klang ihr wie ihre Hochzeitsmelodie. Jetzt jubelnd noch die letzten Schritte, dann würde sie endlich wieder in seinen Armen liegen, oh, welch ein Jubel in ihrem Herzen! Gleich, gleich...

Da öffnet sich die Tür. Eine alte Frau tritt heraus. Seine Großmutter. Im Festgewand. Sie spreizt die Arme, kann die Anstürmende gerade noch auffangen. Drückt sie liebevoll an ihre Brust. Nein Kindchen, du kannst da nicht hinein. Er kam ja nicht alleine






Dann bückt sich die alte Frau und hebt das Sträußchen auf, das dem Mädchen aus der Hand fiel, schaut ratlos darauf. Alle Blüten waren abgefallen.

Seither nennt man das Blaue Blümchen auch „ Männertreu“

Zwinker: soviel zu deren „Ehrenpreis“.



Anmerkung: versucht es, pflückt ein Stengelchen, ihr bekommt es nicht bis nach Hause, mit allen seinen Blüten.......



© H. M. Kalitta

Samstag, 16. Juli 2016

Abschied ist ein scharfes Schwert


Abschied ist ein scharfes Schwert.....





Kirschen, Äpfel, Melone. Mais, Auberginen, Zuchini, Tomaten, Gurken. Zwiebeln . Die roten müssen es sein, hier. Die roten meint sie, seien hier besser. Ich mag eigentlich lieber die weißen. Aber ich verstehe auch nicht so viel, von der mediteranen Küche. sie beherrscht sie nach 21 Jahren aus dem FF. Also rote Zwiebeln.
Dann ziehe ich meine Schätze im Hackenporsche hinter mir den Berg hinauf. Donnerstag, Bazaari-Tag. Ich liebe ihn. Die Marktschreier, meine Eierfrau, die mir immer noch paar Eier obendrauf packt, die Menschen, die links, rechts, hinter mir sofort hilfreich beispringen, wenn ich mal wieder passen muss: den kataloveno...ich verstehe nicht. Mit dem Bezahlen tu ich mich manchmal noch schwer. Doch, ich habe wieder gut eingekauft und auf diese prächtigen aromatischen schwarzen Kracher von Kirschen freue ich mich schon, Besonders, wenn ich dran denke, welch kleines Vermögen ich in Deutschland für ein Pfund ausgeben musste. Hier kaufe ich sie kiloweise. Jasmin allerdings überlässt sie alle mir, bekommt etwas mit dem Zahnfleisch. Hoffentlich habe ich diesmal die richtigen Äpfel für sie gefunden, die sie so mag.
Mühsam, aber zufrieden ziehe ich bergan. Die Hitze ist schon wieder unerträglich. griechischer Sommer eben. Der zweite hier. Ich mag ihn. Hitzig, heiß, heiter, herrlich. nichts trübt diesen schönen Tag. Doch dann : die Äpfel ! Ob ich diesmal wirklich ihre Lieblingssorte erwischt habe, der Name stand nicht dran. bzw. in Griechisch- Ach , und wenn nicht, kaufe ich sie beim nächsten Bazaari.
Nächster Bazaari?? Rrrrums. Eine Jalousie rasselt herunter und dieser Stein auf meinem Herzen liegt plötzlich quer gleich oben im Hals. und Tränen verschleiern den Blick. Mist! Der nächste Bazaari! Da ist sie doch gar nicht mehr da. Da ist sie weg. Und Ich allein, Ganz allein in Griechenland. Angstvoll zähle ich die Tage herunter, mich fragend, wie mein Leben hier ohne sie funktionieren soll. Bauchgefühl trägt Trauer, Kopf sagt, sie muss gehen
Oh, wie ich diesen Abschied vermaledeie, so weit weg, fern von allem , was mir lieb und wert war, meinen Freunden und Bekannten, meiner Sprache, die ich so liebe. Er steht allgegenwärtig vor mir, Sei es das gemeinsame Frühstück, oder ihr abendliches "Hallo!", wenn sie aus ihrer Sprachschule zurück kommt und mir stolz von ihren Schülern berichtet. Hinter allem steht gleich dieses "noch ein paar Tage, dann nie mehr".
Wie hoffnungsvoll bin ich Jasmins Ruf gefolgt. Sie wollte nochmal neu durchstarten. Alles stimmte bis ins letzte Konzept. Daß einer falsch spielen würde, war nicht denkbar und ein ganz neues Konzept musste her. Ein Lehraufruf nach Deutschland folgte, und dann zurückgekehrt, eines Tages: " Mama, ich muss nach Deutschland. Hier gibt es keine Arbeit für mich und du kommst mit..." Sie sagt es fröhlich, hat schon ihre Fühler ausgestreckt.
Da war es , das Schreckgespenst. Nochmal dieser Riesentruck, nochmal irgendwo neu anfangen? ich bin 72, hic Rhodos, hic salta. Ich gehe hier nicht noch einmal weg. Denn inzwischen gefällt es mir hier , das Meer, meine Berge nahebei. Meine Wohnung mit den vielen Balkons. Auch die Menschen mag ich ja.
Es ist einfach das Alleinsein im Fremden Land. Aber nach WolfsTod war ich auch allein, hab mir ein total neues Leben aufgebaut. Neue Menschen, neue Freunde kamen und blieben. Aber ich war daheim, es war mein Land, meine Sprache. Ich muß so schnell als möglich Griechísch lernen und ich werde es wieder schaffen..... und vielleicht klappts ja dann auch mit dem Nachbarn.....Ja, so müsste es gehen.
Mit derlei anderen und hoffnungsvollen Gedanken bin ich endlich vor der Tür. Jasmin öffnet fröhlich: " Hallo, Mama!" Rrrrumms! Jalousie runter, Stein im Herzen, Klotz im Hals, Tränen steigen. Mist! Noch ein paar Tage, dann, nie mehr...
Am nächsten Morgen, schöner Morgen, trage ich den Müll zu den Kontainern. Jasmin fährt in die Sprachschule, unterrichtet bis zum Schluß. Fährt mit dem Fahrrad an mir vorbei,"Tschüß Mama....!" Rrrumms! Blitz, Donner, Hagel. Salzsäule. Da stehe ich an diesem sonnigen Morgen, allein in Griechenland, schaue ihr nach, wie sie sich entfernt, immer kleiner wird, um die Ecke biegt. Meinen Blicken entschwindet. Und in ein paar Tagen: nie mehr...Dann ist sie weg.
Und das scharfe Schwert schneidet mitten durch mein Herz.....