Hey du, ein liebes Hallo! Freue mich, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Hübsch wäre, wenn dir meine Einstellungen gefielen, wunderschön, wenn sie ein Lächeln, Schmunzeln, oder gar eine kleine Freude und paar gute Gedanken hinterließen.
Selber würde ich mich über jeden Kommentar freuen . Und nun viel Spaß beim Lesen

Mittwoch, 3. Februar 2016

Mitten im Leben







 


Mitten im Leben
 
Wiederholung des durcheinander geratenen Post, den ich darauf  gelöscht habe


 
 
 
 
 
 
 
 
 
Leben im Sturm



Wolkentürme

bringen Stürme

über weites Land

Bäume rauschen

Blätter bauschen

fallen in den Sand



Und mein Schritt wird fester

forscher schreit ich aus

tobende Elemente

halten mich nicht im Haus

Windsbraut meine Schwester

trag mich in die Höh´n

möcht die Urgewalten

noch viel näher seh´n

Möchte mich recht geben

in des Sturmes Macht

denn mir scheint, mein Leben

ist aus Sturm gemacht



Und so sing ich lauter

schreie in den Wind

hoff´, das meine Ängste

klein und nichtig sind.




Powerlady



Man sagt

ich sei stark

fast schon autark

wie könn´n sie das sagen

ohne zu fragen

nach dem

was ich immer verbarg

Seele weint

ist so wund

und man meint
 
weil mein Mund
 
lächelt
 
ich sei stark





Wanderin



Wanderin zwschen den Welten

wo wirst du enden, wo wirst du sein,

tausendmal geflohen auf der Flucht allein.

Tränen auf der Seele treiben Treue aus,

zaubern Phantasien in ein leeres Haus.

Malen helle Welten, wo bunte Blumen blühn,

wo Frieden heiter waltet, dorthin möcht ich ziehn.

Möcht schwimmen ans andere Ufer,

hinüber treibt´s mich mit Macht.

Steh immer nur draus vor der Türe,

wenn´s drinnen fröhlich lacht.

Und so flieh ich weiter, Sehnsucht treibt mein Herz.

Verzicht, mein Begleiter. Heimatlos weint Schmerz.

Doch mit wehen Schwingen werd´ am Ende ich sein.

Muss mein zu Hause bald finden,

Seele muss endlich heim.
 
 
 
 
 
 




Nachtrag zu Fontanes

Apfelbaum



Der alte Baum hat´s nicht gewagt, noch einmal aufzublühen.

Der Frühling kommt, der Baum, er zagt,

und Schmetterling muss fliehen.



Er träumte sich ins Blütenmeer, hat sich den Baum erkoren.

Der Wind weht kalt. Der Baum bleibt stumm.

Schmetterling ist erfroren.



Doch Schmetterlings gibt’s jedes Jahr; die spreiten ihre Flügel

der bunten Illusionen aus

Und taumeln über Hügel.



Nur manchmal über Flügels Saum, leis´ die Erinnrung weht,

an einen alten Apfelbaum.

Sehnsucht, die nie vergeht.
 
 





Nach Jahr und Tag



Möchte lachen, möchte weinen,

weiß doch selbst nicht wie mir ist,

weil du mir in meinen Träumen

wieder neu gegeben bist.



Niemals hab ich dich gelassen.

Hab gehofft und hab gebangt.

Hab die Scherben meines Glückes

mit Erinnerung umrankt.



Will nicht eifern. Will nicht fordern.

Will nicht hören, du seist mein.

Will nur so in deinem Traume

wieder einmal bei dir sein.



(c) Heide Marie Kalitta




 




Kommentare:

  1. Liebe Heidemarie,
    Dein Gedicht "Powerfrau" hat es mir angetan. Ich denke diese Powerfrau ist tatsächlich stark. Zum Verbergen des eigenen Kummers und der eigenen Sorgen gehört Kraft. Das Lächeln, wenn man lieber weinen möchte, erfordert meines Erachtens eine gehörige Portion Kraft.
    LG
    Astrid

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    1. Das freut mich, danke, liebe Astrid. Jemand aus meinem Freundes- und Bekanntenkreises nannte mich liebevoll einen "Clown" und ich erwiderte, Ja, manchmal ein sehr trauriger. LG Heide Marie

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  2. Deine Gedichte sind wirklich großartig, liebe Heidemarie! Steckt die Powerfrau auch in dir? - Ich denke schon! LG Martina

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    1. Vielleicht, liebe Martina, weil sie lediglich genau so empfunden und erlebt wurden? Die Überschrift sollte ursprünglich heißen: Mitten im Leben, ich. Aber das schien mir dann doch etwas zu direkt und offensichtlich. Aber danke dir. Freu mich über jeden Kommentar. Liebe Grüße Heide Marie

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